Josef Strater wurde am 7. Juli 1899 in Krefeld auf der Oberdießemer Str. 44 geboren. Er war der zweite Sohn des Färbermeisters Hermann Strater und seiner Ehefrau Gertrud. Mit seinen sechs Brüdern und drei Schwestern wuchs er in einfachen Verhältnissen auf.

Schon mit etwa 13 Jahren mußte er mit Arbeiten auf dem Bau seinen Beitrag zum Lebensunterhalt leisten. Sein Lehrmeister entdeckte in der Jackentasche des Jungen ein Aquarell und machte die Krefelder Kunstgewerbeschule auf ihn aufmerksam. Mit Unterstützung der Mutter trotze man dem widerstrebenden Vater die Anmeldung ab.

Josef Strater belegte zunächst Abendkurse und ab 1920 wurde er Tagesschüler. 1923 wurde er Schüler von Heinrich Dieckmann.

1924 verhalf Pfarrer Augustinus Winkelmann (siehe Kloster Marienthal) Josef Strater zu einem Stipendium an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.

Während der 20er Jahre übte sich Strater in einer Vielzahl von Techniken der freien und angewandten Kunst.

Max Creutz, Direktor des Kaiser Wilhelm Museums, unterhielt einen Künstlerstammtisch und integrierte Josef Strater in die Runde. Für den jungen Mann aus einfachen Verhältnissen muss sich hier eine ganz neue Welt eröffnet haben, wurden doch in diesem Kreis lebhaft die neuesten Entwicklungen in Kunst, Kultur und Gesellschaft debattiert.

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