Unmittelbar vor Kriegsbeginn wandte Jupp Strater sich der Gestaltung des Kreuzweges in der Stephanskirche von Krefeld zu. Dem Wunsch des Pfarrers folgend, bevorzugte er ein Mosaik aus blühendem Weiß und strahlendem Gold als den dominierenden Tönen der einzelnen, auf das Wesentliche sich konzentrierenden Stationen. Sie schweben, ein feuerlicher Zug, nahezu an den Kirchenwänden einher.

Der Ausbruch des Krieges gebot dem großartigen Werk Einhalt. Das Wohlwollen eines Gebers machte die Weiterführung der Arbeit 1950 möglich.

Indem Josef Strater nun nicht mehr triumphierenden Tönen (weiß und gold), sondern den mystischen Farben, den Vorrgang gab und vereinzelt den Tupfen eines glühenden Rots, gewannen Einzelheit und Ganzes Erhabenheit und gynamische Eindringlichkeit zugleich.

Die letzten Stationen des Kreuzweges wurden im Jahr 1954 eingesetzt. Im Jahr 1951 schuf Strater das mittlere der 3 Chorfenster der Kirche, welches die Erlösung darstellt. Die beiden Seitenfenster, fertig gestellt im Jahr 1955, zeigen die Schöpfung und Heiligung.

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